Dienstag, 29. März 2011

Gut essen, dabei die Blutfette senken


Cholesterin spielt eine lebenswichtige Rolle im menschlichen Organismus. Kursiert jedoch zu viel davon im Blut, führt das zu Gefäßverengungen. Eine bewusste Ernährung steuert gegen.
Cholesterin war in den letzten Jahren so viel negativer Propaganda ausgesetzt, dass viele in den bunten Eiern keine Osterboten, sondern Cholesterinbomben sehen. Dabei ist der fettähnliche Stoff gar nicht schlecht, sondern ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen. Außerdem bildet er die Grundlage für Vitamin D, Gallensäuren und verschiedene Hormone, etwa die Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron. Ein zu hoher Cholesterinspiegel im Blut gilt aber auch als Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Denn das Cholesterin lagert sich an den Gefäßwänden ab und verengt sie. Dadurch soll es zu Verschlüssen und im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt kommen. Einen eindeutigen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass allein ein zu hoher Cholesterinspiegel einen Herzinfarkt verursacht, gibt es jedoch nicht. Denn meist spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

„Auf eine cholesterinbewusste Ernährung sollten vor allem Menschen achten, die weitere Risikofaktoren für einen Herzinfarkt haben – zum Beispiel Übergewicht, Bluthochdruck oder eine Glukoseintoleranz“, sagt Peter Stehle, Leiter des Fachbereichs Ernährungsphysiologie der Universität Bonn. Menschen ohne genetische Vorbelastung, die regelmäßig Sport treiben, müssen sich um ihren Cholesterinspiegel dagegen weniger Gedanken machen. Insgesamt ist die Ernährung nur zu etwa 25 Prozent für den Cholesterinspiegel verantwortlich – hauptsächlich entscheidet die genetische Veranlagung, ob unser Körper viel oder wenig Cholesterin produziert. Denn einen Großteil des Stoffes bildet er in der Leber selbst.
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