Bereits Anfang dieses Jahres haben Analysten die ehrgeizigen Absatzpläne der asiatischen Fernsehproduzenten gedämpft und ihre prognostizierten Verkaufszahlen gesenkt. Jetzt hat das Marktforschungshaus MIC (Taiwans Market Intelligence and Consulting Institute) den Markt neu bewertet und geht davon aus, dass Hersteller wie Samsung, LG oder Sony deutlich weniger Fernsehgeräte verkaufen werden als ursprünglich angenommen. Grund sind die Rezessionsängste in den USA und Europa. Eine Abkühlung der Wirtschaft in Amerika und weiten Teilen Europas sowie die EU-Schulden- und Bankenkrise haben den Konsumenten die Laune verdorben.;
Laut MIC werden in diesem Jahr weltweit lediglich 194 Millionen LCD-TVs verkauft. Das sind zwar immer noch neun Prozent mehr als vor einem Jahr. Doch ursprünglich ging die Industrie von 220 Millionen verkauften Geräten aus. Kleinere Fernseher wie 22-Zoll-Geräte für deutlich unter 150 Euro werden die Nachfrage nicht mehr stärker beleben können, so die Analysten. Die langfristige Prognose signalisiert zwar Wachstum, allerdings korrigierten die Analysten auch hier ihre Zahlen nach unten. Sie rechnen bis zum Jahr 2016 nur noch mit einem Absatzplus von durchschnittlich acht Prozent jährlich auf 285 Millionen Geräte im Jahr 2016.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen