Montag, 24. Oktober 2011

Studie: Dicke Freundschaft schadet der Figur

Wissenschaftlicher der englischen Leeds School of Business führten mit 100 schlanken Männern und Frauen das folgende Experiment durch: Während einer kurzen Befragung zeigten sie ihnen entweder das Foto einer übergewichtigen Person, einer normalgewichtigen oder einer Lampe. Danach boten sie den Probanden als Dankeschön Süßigkeiten an. Ihre Erkenntnis: Nachdem sie das Foto eines dickeren Menschen gesehen hatten, griffen die Freiwilligen deutlich hemmungsloser zu Keksen, Bonbons und Co. Der Konsum stieg dann durchschnittlich um bis zu 50 Prozent an.


Studie: Dicke Freundschaft schadet der Figur (Bild: thinkstock)
Studie: Dicke Freundschaft schadet der Figur (Bild: thinkstock)



Aber warum lösen sich im Beisein Übergewichtiger alle guten Vorsätze in Luft auf? Und weshalb steigt der Appetit gleichzeitig beträchtlich an? Die wissenschaftliche Erklärung des im Fachmagazin „Journal of Consumer Research“ veröffentlichten Studienergebnisses lautet: Der Anblick von Menschen, die mehr Fettpölsterchen haben als wir selbst, führt zu einer psychologischen Entlastung.

Gabel-Wahl: Auf die Größe kommt es an

Was im Klartext heißt, dass wir im Vergleich mit dickeren Personen plötzlich sehr viel zufriedener mit unserem eigenen Körper sind. Warum eigentlich abnehmen, fragen wir uns und schaufeln fröhlich eine Kalorienbombe nach der anderen in uns hinein. Passiert das häufiger, war es das wohl mit der diesjährigen Bikini-Figur.

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